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Packet Filtering
Technik, um einen Firewall zu implementieren. Jedes Paket wird
daraufhin überprüft, ob es betimmten, vom Administrator festgelegten Regeln genügt. Erst dann
wird es vom Firewall weitergeleitet. Prinzipiell kann ein Firewall beim Packet Filtering auch Inhalte
eines Pakets berücksichtigen (etwa ob Java-Applets enthalten sind) und daran entscheiden, ob es
weitergegeben wird.
Siehe auch: Firewall
Packet Switching
Methode, die im Internet zum Verschieben von Daten verwendet
wird. Beim Packet Switching werden alle von einem Rechner kommenden Daten in kleinere
Stücke unterteilt und jedes dieser Stücke enthält die Absender- und die
Empfängeradresse. So können Datenstücke aus vielen verschiedenen Quellen gemeinsam auf
derselben Leitung verschickt werden, ohne daß sie sich gegenseitig ins Gehege kommen.
Durch besondere Maschinen werden diese Datenstücke unterwegs sortiert und in verschiedene
Leitwege gelenkt. Auf diese Weise können viele Benutzer gleichzeitig ein und dieselben
Leitungen benutzen.
Perl
Eine einfache Programmiersprache, die auf die Verarbeitung von Texten
spezialisiert ist. Außerdem sind Perl-Interpreter (die Perl-Programme
abarbeiten) im Internet kostenlos zu haben. Deshalb erfreut sich Perl
großer Beliebtheit für den Einsatz auf Web-Server zum Verfassen von
CGI-Skripts (siehe CGI).
Ping
Ping ist ein einfaches Programm zum Testen einer
Internetverbindung.
Pixel
Computer bauen Bilder immer aus einzelnen Farbpunkten auf. Am
Computermonitor sehen Sie typischerweise 800 x 600 oder 1024 x 768
Farbpunkte. Jeder Farbpunkt ist ein Pixel. Auch Bilder setzen sich am
Computer aus Pixeln (Bildpunkten) zusammen.
POP
Zwei Bedeutungen sind verbreitet: "Point of
Presence" (Anwesenheitspunkt) und "Post Office Protocol"
(Postamtprotokoll).
Ein "Point of Presence" bezeichnet in der Regel
eine Stadt oder einen Standort, an dem man Zugang zu einem Netzwerk erhält, häufig durch
die Anwahl über eine gewöhnliche Telefonleitung. Wenn also eine Internet-Firma
bekanntgibt, daß sie demnächst einen POP in Belgrad haben wird, bedeutet dies, daß die
Firma in Kürze über eine lokale Telefonnummer und/oder einen Standort in Belgrad
verfügen wird, an dem sich die Interessenten über eine Standleitung an das Netzwerk der
Firma anschließen lassen können.
Die zweite Bedeutung, "Post Office Protocol",
bezeichnet die Methode, mit der eMailSoftware wie z. B. Eudora die Post aus einem
Mail-Server abholt. Wer einen SLIP-, PPP- oder Shell-Account bekommt, erhält fast immer
auch einen POP-Account, und die eMail-Software wird angewiesen, die Post von eben diesem
POP-Account abzuholen.
Siehe auch: SLIP, PPP
POP3
Post Office Protokoll 3, eMail Protokoll mit dem Clients eMail
von einem Server abholen können (siehe auch POP).
Posting
Das Versenden einer einzelnen Nachricht innerhalb eines
vernetzten Kommunikationssystems. Beispiel: Eine einzelne Nachricht, die an eine Newsgroup
oder ein BBS "gepostet" wird.
Siehe auch: Newsgroup
PPP (Point to Point Protocol)
Allgemein als Protokoll bekannt, das es einem Computer
ermöglicht, eine gewöhnliche Telefonleitung und ein Modem zur Herstellung einer
TCP/IP-Verbindung zu benutzen und damit eine echte, unverfälschte Internet-Verbindung
aufzubauen.
Siehe auch: IP-Nummer, lnternet, SLIP, TCP/IP
PPTP
PPTP (Point to Point Tunneling) Protokoll ist eine Entwicklung
von Microsoft. Es bildet eine Schutzkapsel um PPP Datenpackete und verschlüsselt die Informationen
bis zum Empfänger der dann allerdings dieses Protokoll verstehen muss. Zur Zeit ist es in den
Betriebssystemen Windows 95/98 und Windows NT enthalten.
Siehe auch: PPP
Provider
Ein Provider ist jemand, der ihnen eine Dienstleistung
anbietet. Die sogenannten Internet Service Provider stellen ihnen einen Zugang zum Internet
bereit.
Proxy Server
Ein Proxy-Server ist ein leistungsstarker Rechner, der als
eine Art Cache zwischen Internet und Surfer (Client) fungiert. Die Funktionsweise eines
Proxyservers ist denkbar einfach: bevor Daten aus dem Netz geladen werden, wird
überprüft, ob die Daten nicht schon in der aktuellen Version auf dem Proxy bereitstehen.
Dazu wird eine Nachricht zum gewünschten Server geschickt, durch die der Zeitstempel
verglichen wird. Ist die vorliegende Version aktuell, werden sie von dem Proxy geladen,
und stehen somit wesentlich schneller zur Verfügung. Ist die Version veraltet, wird Ihre
Anfrage direkt weitergeschleust. Die neu geladenen Dateien werden auf dem Proxy
gespeichert. Im unterschied zum Packet Filtering ändert er aber die Datenpakete - er schickt
sie unter der eigenen Adresse und dem passenden Port ins Internet und leitet die Antwort dann
an die entsprechenden Clients zurück.
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